Ich sag zum Abschied leise „Servus“

Ich hab mich lange nicht gemeldet. Das ist nicht Sinn eines Blogs. Aber ich schaffe es einfach nicht. Das Real Life hat mich (zum Glück) voll im Griff.

Wir haben einen wunderbaren und gesunden kleinen Jungen bekommen – den wir in vollen Zügen genießen und der Hof läuft, braucht aber jede Minute, die wir haben. Und wenn doch mal eine übrig ist, dann genießen wir die unter uns.

Danke an Euch – es hat mir wirklich Spaß gemacht, mir fehlt schlicht die Zeit, den Blog weiterzuführen. Er wird online bleiben – und wer weiß… vielleicht eines Tages😉

Macht es gut!

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Die Sache mit der Schwangerschaft

Zunächst – mir geht’s prima, Baby wächst und gedeiht, die letzten Wochen waren jedoch geprägt von Umbau und Kraft tanken für die kommende Saison.
Also, die Sache mit dem Schwangersein… ich kann dem Ganzen nichts abgewinnen. Oh – ich freue mich sehr auf das Kind und bin mit einer großen Gelassenheit in jeglicher Beziehung gesegnet – aber „glücklich schwanger“ bin ich nicht. Es ist ok, ein Zustand, durch den man eben durch muss, wenn man ein Kind haben möchte. Aber die Aussage einiger Mütter um mich rum, dass sie so gerne schwanger waren und dass das das schönste auf der Welt sei – sorry, ich kanns nicht nachvollziehen.

Und deshalb bin ich einfach froh, wenn die nächsten paar Wochen rum sind😉

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Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch und euren Familien ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest!

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Fassungslos

Heute bin ich fassungslos… Rüdiger und ich hatten eine Einladung. Wir sollten in der nächsten Stadt in einem Kindergarten ein bißchen was über unseren Job erzählen. Also genau genommen sollte ich erzählen und Rüdiger gut aussehen und sich streicheln lassen.

Kaum angekommen, waren wir von einer Horde lärmender Kinder umringt, Rüdiger hat sich vorbildlich von vorne bis hinten beknuddeln lassen und hat das überhaupt alles ganz prima gemacht.

Dann sollten alle Kinder rein und wir drinnen unsere Fragestunde machen (mit Rüdigerautogrammen in Form von Pfotenabdrücken😀 ) – da sagt eine Erzieherin zu den langsameren Kindern: „Jetzt aber schnell rein, sonst jagt euch der Hund“. Und ich war einfach sprachlos. Und fassungslos.😦 Und wäre am liebsten einfach gegangen. Leider bin ich dazu zu gut erzogen.

Zum einen weil Kindern damit ein völlig falsches Signal gesetzt wird – und zum anderen, glaubt die Tante allen Ernstes, ich wäre mit Rüdiger auch nur in die Nähe eines Kindergartens gegangen, wenn ich nicht 100 % von seiner freundlichen Schafhaftigkeit überzeugt wäre? Was, wenn nun eins der Kinder nach Hause geht umd dort erzählt, im Kindergarten wäre ein Hund gewesen, der sie gejagt hätte?

Ich bin fassungslos. Und traurig. Und überlege mir sehr gut, ob ich weiterhin gewillt bin, Stadtkindern ein Stück Natur näher zu bringen. Heute nicht mehr…

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Der alte Hund

Immer öfter liegst du jetzt am Ofen. Schläfst stundenlang tief und fest, dabei schnarchst du, als würdest du einen ganzen Wald absägen. Eigentlich darfst du den ganzen Tag tun und lassen, was du willst – aber ab und zu musst du mit raus, auch wenn du nicht willst. Wenn es sehr nass und kalt ist bekommst du einen Mantel an – völlig unter deiner Würde, aber ich sehe, dass du dich damit heimlich wohler fühlst.

Bei schönem trockenen Wetter tun dir die Knochen nicht so weh und wir können eine Bummelrunde drehen. Ich weiß nicht, wie oft ich die Strecke zum Wäldchen inzwischen nochmal zurück gelaufen bin. Gerade warst du noch da und dann schaut man eine Sekunde nicht hin und du bist abgebogen und stehen geblieben – um eine Blume zu beschnuffeln oder um dich einen Moment auf einem sonnigen Plätzchen zu räkeln. Deine Ohren hören noch, aber die Richtung können sie oft nicht mehr zuordnen – deshalb muss ich dann mehr laufen. Das macht nichts, dein Leben lang bist du für mich gelaufen, jetzt können wir das gerne noch ein bißchen umgekehrt machen.

Oft stehst du da und schaust den jüngeren beim Spielen zu. Mit einer weisen Gelassenheit, die ich gerne nur ein Stück weit hätte. Du hast die Kraft nicht mehr, aber deine Ausstrahlung ist ungebrochen und keiner der jüngeren würde deine Autorität in Frage stellen – da reicht immer noch ein Blick von dir.

Lieber alter Hund, ich lege dir nun deine Decke an den Ofen und wünsche mir sehr, dass du nochmal gut über den Winter kommst…

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Ü30 – oder lieber Jahrgang 1985 ;)

Der Jahrgang 1985 hat immenses Glück. Er wird für mich noch jahrelang 25 Jahre alt bleiben. Für mich ist die Zeitrechnung wohl irgendwie an meinem 30. Geburtstag stehen geblieben. Dabei war mein 30. Geburtstag noch nicht mal sonderlich „traumatisch“ für mich. Aber seit dem muss ich ständig überlegen, wie alt ich bin und der Jahrgang 1985 ist halt immer noch 25 Jahre alt😉

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Und dann war da noch… (9)

Die Erkenntnis, dass es nicht sonderlich schlau ist, die Computertastatur mit dem Staubsauger entstauben zu wollen😳

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