Hände runter!

Aus aktuellem Anlass: auch oder gerade wenn ihr Angst vor Hunden habt – lasst die Hände unten wenn mal einer auf Euch zu kommt. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, aber die allermeisten Hunde haben keine böse Absicht und kennen es, dass es aus Händen etwas leckeres gibt. Reißt man die Hände hoch, wird der Hund Euch mit ziemlicher Sicherheit anspringen – was ihr ja noch weniger wollt. Versucht Euch zusammen zu reißen, ruhig stehen zu bleiben und zeigt dem Hund Eure offenen Hände. Er wird dran schnuppern, feststellen, dass da nichts ist und Euch und Eure Hände ziemlich schnell uninteressant finden. Nicht zappeln, nicht schreien und Hände runter!

Dass man keine Gelände betritt, auf denen ein Hund frei rum läuft sollte selbstverständlich sein. Das ist sein Revier und es ist ok, wenn er darauf aufpasst.

Edith: Natürlich sollte es auch als Hundebesitzer selbstverständlich sein, dass man seinen Hund eben nicht zu jedem hinlaufen lässt.  Aber leider gibt es bei Hundehaltern eben auch  die solchen und die solchen.

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9 Antworten zu Hände runter!

  1. Antara schreibt:

    Das man kein Gelände betritt auf dem ein Hund frei herum läuft, das sagt sich so leicht, es ist richtig nett morgens Zeitungen auszutragen und auf Höfe zu müssen, auf denen selbstverständlich der Hund frei herum läuft….
    Und ich werde nie einem fremden Hund, der mir aggressiv entgegen kommt, meine Hand entgegen halten, ein Mal zu sehen wie die Hand danach aus sehen kann, hat gereicht, das ist das Schmerzensgeld nicht wert.

    • daslandei schreibt:

      Ich weiß, dass das für Postboten, Zeitungsausträger etc. echt ein Thema ist. Und verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man Briefkasten/Zeitungsrolle etc. nicht so anbringen kann, dass wer auch immer was da rein werfen will, nicht den Hof betreten muss! Ich betrete hier einige Höfe nicht wegen den Hunden und ich hab weiß Gott keine Angst vor Hunden. Du sollst auch nicht Deine Hände einem solchen oder einem aggressiven Hund entgegenstrecken. Nu wirklich nicht! Ich meinte eher die „normalen“ Situationen, die sich alltäglich immer wieder ergeben. Es sind übrigens meistens die Leute, die noch nicht mal Angst haben, sondern die einfach nicht angeschnuppert werden wollen, die die Hände dann hoch reißen und sich wundern…

    • daslandei schreibt:

      Oh, das les ich jetzt erst – Du bist wohl mal gebissen worden, oder? Das tut mir leid und es gibt einfach kein Patentrezept, dafür aber viel zu viele Hunde, die nur schlecht bis gar nicht erzogen sind… Aber alle Seiten können sich bemühen, Unfälle zu vermeiden. Und in ganz ganz vielen Fällen sind es nunmal leider Unfälle, die passieren und die womöglich hätten vermieden werden können… Und dieses Hände hoch reißen ist eine Sache, die mir einfach seit Jahren auffällt und die mir gerade eben heute mit gefolgtem Anspringen (und mein Hund ist ein sehr netter, von dem ich mal behaupte, dass er doch ganz gut erzogen ist) über den Weg gelaufen ist.

  2. handvolldackel schreibt:

    Das Hände hoch reißen, um sich größer zu machen, wurde sogar mal im Fernsehen von der Hundeflüsterin empfohlen. Totaler Unsinn. Allerdings wohne ich in der Dertutnix-Hauptstadt und es passiert mir ständig, dass fremde Hunde auf mich und den Dackel zubrettern. Die meisten „wollen nur spielen“, die kann man nehmen wie ein Torero, indem man sich vor den Dackel schiebt und den ersten Anprall abblitzen lässt.
    Einen richtig aggressiven Hund haben wir hier auch, der auch schon mal zugebissen hat. Wenn der auf uns zurast und keine Flucht möglich ist, stemme ich beide Beine fest in den Boden, mache mich so groß und bedrohlich wie möglich, beobachte ihn weiter aus dem Augenwinkel und bete zu Gott, dass er uns schnell uninteressant findet und sich verzieht.

    • daslandei schreibt:

      Ja, immer wieder erstaunlich, was die Flüsterer usw… so von sich geben. Und mit Hund dabei ist es immer nochmal eine andere Hausnummer. Ich kenne das zu gut: „Dertutnix (istaberfürchterlichschlechterzogen/willnichthörenunddazunochschlechtbisnichtsozialisert)“ und nein, meiner hat mit knapp einem Jahr keinen Welpenschutz mehr, hatte er im übrigen nie. Dazu schreibe ich dann bei Gelegenheit mal einen eigenen Beitrag ;o)

      • handvolldackel schreibt:

        Jepp, das Dertutnix-Lied können wir auch mitsingen, mit Refrain und vielen Strophen. Es überleben auch immer die dämlichsten Hundewiesen-Weisheiten wie „Der hat Welpenschutz“, „Die machen das unter sich aus“ oder „Der tut nur so“.

    • frauhilde schreibt:

      Uh, die Tertutnixe kenne ich auch. Was hab ich die gefressen!

  3. giftigeblonde schreibt:

    Ich seh das Problem eher bei Kinder, wenn da in voller Fahrt ein nicht angeleinter Hund auf dieses zustürmt,..das weiß unter Garantie nicht, wie es sich richtig verhält.
    Und ich weiß nicht ob ich die Nerven hätte wenn so ein Riesenhund auf mich zuläuft, ob ich mich da richtig verhalte oder instinktiv davonrenne…ggggg

    • daslandei schreibt:

      Davonrennen ist immer die allerschlechteste Idee – die meisten Hunde würden das ein tolles Spiel finden.

      Ich weiß, dass man die Reflexe schlecht ausschalten kann. Und allen Kindern, denen ich mit meinen Hunden begegne, versuche ich genau dieses zu zeigen. Bei Kindern kommt nämlich die Problematik dazu, dass sie leichter umfallen. Sie reißen die Hände hoch, der Hund springt, das Kind fällt um – das kann zu unschönen Missverständnissen führen.

      Oft hilft es, den Hund anzusprechen oder aber komplett zu ignorieren – aber bei allem: Hände runter! 😉

      Das ist auch keine Patentlösung, sondern nur eine Bitte oder ein Vorschlag, wie manche Dinge einfach vermieden werden können. Und manchmal sind es die Kleinigkeiten, die wirklich ganz viel auslösen können.

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